Was ist der Unterschied zwischen einer Privatschule und einer International School?

ISR International School on the Rhine ·
Vergiltertes deutsches Lehrbuch neben Cambridge IGCSE Prüfungsheft auf Eichenschreibtisch, kleiner Globus und Bleistift im weichen Tageslicht.

Viele Eltern fragen sich: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einer Privatschule und einer International School? Die kurze Antwort lautet: Eine Privatschule folgt in der Regel dem nationalen Lehrplan des jeweiligen Landes und unterrichtet auf Deutsch, während eine International School ein international anerkanntes Curriculum auf Englisch anbietet und Schülerinnen und Schüler aus vielen verschiedenen Nationen vereint. Beide sind private Bildungseinrichtungen, aber ihr Ansatz, ihre Abschlüsse und ihr Alltag unterscheiden sich deutlich voneinander.

Was unterscheidet eine Privatschule von einer International School?

Eine klassische Privatschule in Deutschland ist eine staatlich genehmigte oder anerkannte Schule in privater Trägerschaft. Sie folgt den Lehrplänen der jeweiligen Bundesländer, unterrichtet auf Deutsch und bereitet auf deutsche Abschlüsse wie den Hauptschulabschluss, die Mittlere Reife oder das Abitur vor. Die Schülerschaft ist meist überwiegend deutschsprachig.

Eine International School hingegen richtet sich bewusst an ein internationales Publikum. Die Unterrichtssprache ist in der Regel Englisch, der Lehrplan orientiert sich an international anerkannten Frameworks wie dem Cambridge Curriculum oder dem International Baccalaureate (IB). Schülerinnen und Schüler aus Dutzenden verschiedenen Nationen lernen gemeinsam, und die Abschlüsse sind weltweit an Universitäten anerkannt. Kulturelle Vielfalt ist hier kein Nebeneffekt, sondern ein bewusster Teil des Schulalltags.

Welche Abschlüsse sind an einer International School möglich – und was bedeuten sie für die Zukunft meines Kindes?

Das ist eine der Fragen, die Eltern am häufigsten stellen, und die Antwort ist erfreulich klar: An einer International School können Schülerinnen und Schüler international anerkannte Abschlüsse erwerben, die Türen zu Universitäten auf der ganzen Welt öffnen.

Typische Abschlüsse an einer International School sind:

  • Cambridge IGCSE (International General Certificate of Secondary Education): Dieser Abschluss wird in der Regel in den Klassen 9 und 10 vorbereitet und in Klasse 10 abgelegt. Britische Universitäten prüfen IGCSE-Ergebnisse besonders genau, aber auch amerikanische und andere internationale Hochschulen berücksichtigen diese Ergebnisse. Er entspricht in Deutschland dem Sekundarabschluss I (Mittlere Reife), sofern die entsprechenden Anforderungen erfüllt sind.
  • International Baccalaureate (IB) Diploma: Dieses Abschlussprogramm wird in den Klassen 11 und 12 absolviert. Das IB Diploma ist an Universitäten weltweit anerkannt und gilt als besonders anspruchsvoller Abschluss. In Deutschland ermöglicht es unter bestimmten Voraussetzungen die Allgemeine Hochschulreife.
  • ISR High School Diploma sowie Zertifikate wie DELF (Französisch) und DELE (Spanisch) können ergänzend erworben werden.

Wichtig zu wissen: Das IB Diploma ist deutlich mehr als eine Prüfung. Schülerinnen und Schüler müssen Prüfungen in sechs Fächern ablegen, einen Extended Essay schreiben, am CAS-Programm (Creativity, Activity, Service) teilnehmen und den Theory of Knowledge-Kurs absolvieren. Das klingt nach viel Arbeit, und das ist es auch – aber es bereitet hervorragend auf das Studium vor.

In welcher Sprache wird an einer International School unterrichtet?

Die Unterrichtssprache an einer International School ist Englisch. Das gilt für alle Hauptfächer wie Mathematik, Naturwissenschaften, Geschichte und Sozialwissenschaften. Englisch ist also nicht nur ein Schulfach, sondern die Sprache, in der täglich gedacht, diskutiert und gelernt wird.

Deutsch spielt dabei aber keineswegs eine Nebenrolle. An einer guten International School in Deutschland ist Deutsch Pflichtfach für alle Schülerinnen und Schüler, unabhängig davon, ob sie Muttersprachler sind oder Deutsch als Fremdsprache lernen. Ab einem bestimmten Jahrgang kommt oft eine dritte Sprache hinzu. Zur Wahl stehen häufig Französisch, Spanisch, Japanisch oder Chinesisch.

Diese mehrsprachige Umgebung ist einer der größten Vorteile einer International School. Kinder und Jugendliche wachsen ganz natürlich in mehrere Sprachen hinein, weil sie täglich mit Mitschülerinnen und Mitschülern aus aller Welt zusammenarbeiten.

Was ist der Unterschied im Lehrplan zwischen Privatschule und International School?

Eine deutsche Privatschule folgt dem Lehrplan des jeweiligen Bundeslandes. Das bedeutet: Die Inhalte, die Prüfungsformate und die Abschlüsse sind dieselben wie an staatlichen Schulen – nur das Umfeld und manchmal die pädagogischen Methoden unterscheiden sich.

Eine International School arbeitet mit einem eigenen internationalen Curriculum. Das Cambridge Curriculum beispielsweise ist ein britisch geprägtes Rahmenwerk, das klare Lernziele und regelmäßige externe Prüfungen vorsieht. Das IB Diploma Programme ist noch umfassender: Es verbindet akademisches Wissen mit kritischem Denken, Forschungskompetenzen und gesellschaftlichem Engagement.

Ein weiterer Unterschied liegt in der Lernkontrolle. Viele International Schools setzen auf regelmäßige, oft wöchentliche Leistungsüberprüfungen, um Wissenslücken frühzeitig zu erkennen und gezielt zu schließen. Das ist ein strukturierter Ansatz, der sicherstellt, dass kein Kind den Anschluss verliert.

Für wen ist eine International School die richtige Wahl?

Eine International School passt besonders gut zu Familien, die Wert auf eine international ausgerichtete Bildung legen. Das betrifft zum Beispiel:

  • Familien, die aus dem Ausland nach Deutschland gezogen sind und eine englischsprachige Schulumgebung suchen
  • Deutschsprachige Familien, die möchten, dass ihre Kinder von Anfang an in einer mehrsprachigen, kulturell vielfältigen Umgebung aufwachsen
  • Eltern, die ihre Kinder gezielt auf ein Studium im Ausland vorbereiten möchten, zum Beispiel in Großbritannien, den USA, den Niederlanden oder Asien
  • Familien, die häufig umziehen und eine Schule brauchen, deren Abschlüsse weltweit anerkannt sind

Auch für Kinder, die besonders motiviert sind und ein anspruchsvolles, strukturiertes Curriculum suchen, ist eine International School eine attraktive Option. Das IB Diploma zum Beispiel richtet sich ausdrücklich an Schülerinnen und Schüler, die bereit sind, über den Tellerrand hinauszuschauen und sich intensiv mit Inhalten auseinanderzusetzen.

Wie bereitet eine International School auf die Universität vor?

Die Universitätsvorbereitung ist an einer guten International School kein Thema, das erst in der letzten Klasse auftaucht. Viele Schulen starten bereits ab Klasse 8 mit einem strukturierten University and Career Counseling Programm. Das bedeutet: regelmäßige Gespräche mit Schülerinnen, Schülern und Eltern, Persönlichkeits- und Karrieretests, Informationsveranstaltungen mit Universitätsvertretern und individuelle Beratung bei der Bewerbung.

Das IB Diploma selbst ist in dieser Hinsicht besonders wertvoll. Der Extended Essay, den alle IB-Schülerinnen und -Schüler schreiben müssen, ist eine eigenständige Forschungsarbeit von etwa 4.000 Wörtern. Viele Absolventinnen und Absolventen berichten, dass genau diese Erfahrung sie optimal auf das wissenschaftliche Arbeiten an der Universität vorbereitet hat. Dazu kommen Kompetenzen wie Zeitmanagement, Quellenarbeit und der verantwortungsvolle Umgang mit Informationen.

Wer mit dem IB Diploma abschließt, hat gute Chancen auf Zulassung an renommierten Hochschulen weltweit – von der University of Cambridge bis zu Universitäten in Japan oder den USA, aber auch an deutschen Hochschulen, sofern die Allgemeine Hochschulreife erworben wurde.

Wie die ISR International School on the Rhine den Übergang zwischen den Schulsystemen begleitet

Wir wissen, dass der Wechsel in ein neues Schulsystem – ob aus Deutschland oder aus dem Ausland – viele Fragen aufwerfen kann. Die ISR International School on the Rhine in Neuss bei Düsseldorf begleitet Familien in genau diesem Prozess: verständlich, persönlich und mit echtem Blick auf die individuellen Bedürfnisse jedes Kindes.

Was wir konkret anbieten:

  • Unterricht auf Englisch nach dem Cambridge Curriculum (IGCSE) und dem International Baccalaureate Diploma Programme – mit weltweit anerkannten Abschlüssen
  • Deutsch als Pflichtfach für alle Schülerinnen und Schüler, ergänzt durch weitere Sprachen wie Französisch, Spanisch, Japanisch oder Chinesisch
  • Eine lebendige Schulgemeinschaft mit Kindern und Jugendlichen aus über 60 Nationen – kulturelle Vielfalt gehört hier zum Alltag
  • Ein strukturiertes University and Career Counseling Programm, das bereits ab Klasse 8 beginnt und Familien individuell bei der Studienplanung unterstützt
  • Regelmäßige Leistungsüberprüfungen, die sicherstellen, dass kein Kind den Anschluss verliert
  • Persönliche Begleitung beim Einstieg in die Schule – auch für Familien, die neu in der Region oder neu in Deutschland sind

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie wir Ihr Kind auf dem Weg zu einem international anerkannten Abschluss begleiten können, laden wir Sie herzlich ein, einen unserer Info Days zu besuchen – und sich selbst ein Bild von unserer Schule zu machen.

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