button summer school2019

Enabling Great Minds
and Strong Characters

Press Releases

NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer und Finanz-minister Lutz Lienenkämper loben beim Besuch der ISR Neuss den digitalen Unterricht als hervorragende Perspektive für die Zukunft der Schüler

Systematischer Einsatz von E-Books, Virtual Reality-Brillen, 3D-Druckern oder interaktiven Whiteboards / Lehrer werden dennoch immer wichtiger, um Lerninhalte mit den neuen Technologien zu vermitteln / ISR Neuss ist laut Ministerin Gebauer ein wichtiger Bestandteil der vielfältigen Schullandschaft in NRW

Bei ihrem heutigen Besuch der International School on the Rhine in Neuss (ISR) informierten  sich NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer und Finanzminister Lutz Lienenkämper über den Einsatz digitaler Technologien im Unterricht. Die ISR nutzt systematisch E-Books, Virtual-Reality-Brillen, 3 D-Drucker und interaktive Whiteboards, damit die Schüler schneller und effektiver lernen können. Die beiden Minister nahmen an einer Unterrichtsstunde der 10. Klasse teil. Yvonne Gebauer sieht aufgrund des hochwertigen Unterrichts eine erhebliche Bedeutung der Internationalen Schule in Neuss: „Ergänzungsschulen wie die ISR sind ein wichtiger Bestandteil der vielfältigen Schullandschaft in NRW. Als internationale Schule mit ihrem anspruchsvollen pädagogischen Konzept ist sie für viele Eltern ein attraktives Bildungsangebot und kann auch für internationale Unternehmen ein Standortfaktor sein.“

Eine gute, systematische digitale Ausbildung bietet Jugendlichen hervorragende Perspektiven, erläuterte die Ministerin. Das erhöht vor allem die Kompetenz der Schüler in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) und verbessert die Perspektive für eine berufliche als auch eine akademische Ausbildung. Deswegen sei es wichtig, wenn solche Unterrichtsinhalte systematisch und mit einem hohen pädagogischen Standard vermittelt werden.

Peter Soliman, Geschäftsführer, und Emil Cete, Oberstufenleiter der International School on the Rhine in Neuss (ISR), sind überzeugt, dass die digitale Technologie im Unterricht vieles möglich, erfahr- und damit begreifbar macht, wo klassisches Unterrichtsmaterial der Schulen seine Grenzen hat. Soliman: „Interaktion der Kinder, Visualisierung von Zusammenhängen und Kollaboration können nun besser umgesetzt werden. Entscheidend sind aber weiterhin gut ausgebildete, kompetente Pädagogen.“ Es gehe nicht um ein ´entweder oder`, um die Ablösung klassischer Lehrmittel, geschweige denn die Reduzierung von Stellung und Einfluss der Lehrer. Cete: „Die Lehrkräfte werden im Gegenteil immer wichtiger, denn sie  müssen die neuen Formen der Wissensvermittlung im Klassenzimmer sinnvoll anwenden.“

Im Rahmen der beispielhaften Unterrichtsstunde in der 10. Klasse der ISR Neuss, an der die beiden Minister teilnahmen, wurde ein naturwissenschaftlicher Unterrichtsinhaltes per Virtual Reality-Brille veranschaulicht. „Auf diese Weise können neue Sichtweisen ermöglicht oder Lerninhalte vertieft werden“, so Killian O´Brien, Lehrer während der Beispielstunde mit der Ministerin und naturwissenschaftlicher Leiter der Oberstufe  an der ISR: „Zehn oder fünfzehn Minuten reichen. Eine Dauer-Berieselung mit digitalen Inhalten dagegen wäre wenig hilfreich oder sogar schädlich.“ Auch um Möglichkeiten der E-Books zu nutzen – die an der ISR ergänzend zu jedem Schulbuch ausgegeben werden –, müssen Lehrer damit auch im Unterricht gezielt arbeiten. Oberstufenleiter Cete: „Damit Lerneffekte nicht verpuffen, ist jeder Lehrplan auf neue Technologien und seine Möglichkeiten abzustimmen.“

Lutz Lienenkämper, Minister der Finanzen des Landes Nordrhein-Westfalen, begrüßt alle Investitionen in neue, verbesserte Lernmethoden: „Aufstieg durch Bildung ist ein zentrales Anliegen der gesamten Landesregierung, sowohl in öffentlichen Schulen als auch in privaten. Wir investieren im kommenden Jahr 29,6 Milliarden Euro im gesamten Bildungsbereich – das sind fast 40 Prozent des Gesamthaushalts“. Um die großen Ziele in Sachen Bildungsoffensive zu erreichen, müsse man alle Potenziale nutzen. „Die ISR steht für  den wichtigen Beitrag, den auch private Schulen für den Bildungserfolg Nordrhein-Westfalens leisten.“

Die International School on the Rhine beobachtet seit einigen Jahren positive Effekte auf den Lernprozess durch den gezielten Einsatz von Technologie im Unterricht – und zwar sowohl auf Motivation und Kreativität der jungen Leute als auch auf kognitiver und sozialer Ebene. Gemeinsames Lernen wird etwa durch die von den meisten geteilte Begeisterung für VR-Brillen oder andere Internet-Anwendungen – unter anderem auf den interaktiven Whiteboards – gefördert. Angesichts solcher Erfahrungen, die sich nachweisbar auch in besseren Noten äußern, will die ISR das Angebot weiter ausbauen und optimieren, gemäß ihrem Motto „It’s cool to be good“, Leistung lohnt sich.

pdfDiese Pressemitteilung als PDF-Datei