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ISR macht Beteiligung am Schumann-Fest zu großem kulturellen Ereignis für die Schüler aus 40 Nationen / Ouvertüre am 18. Mai

Die intensive Beteiligung der International School on the Rhine in Neuss (ISR) an den diesjährigen Feierlichkeiten des Schumannfestes (20. Mai bis 8. Juni) beginnt bereits im Vorfeld mit einer Veranstaltung in der ISR am 18. Mai. In der Schule am Konrad-Adenauer-Ring 2 präsentieren Schüler aus der 7. und 8. Klasse, ab 14.00 Uhr, Musikstücke auf einem Gamelan. Das Nationalinstrument Indonesiens umfasst unterschiedliche Musikensembles, in dem bis zu 40 Musiker gleichzeitig spielen können - beispielsweise Gongspiele, Bambusflöten, Kastenzithern oder Spießgeigen. Das Gamelan ist im Rahmen des Schumannfestes der ideal passende Bezug zum Land Indonesien, in dem im April 1815 der Vulkan Tambora ausbrach und dafür im Jahr darauf weltweit für eine Klimaverschlechterung sorgte. „1816, das Jahr ohne Sommer“ ist das Hauptthema des Schumannfests.

„Für uns als internationale Schule sind die weltweiten Auswirkungen eines Vulkanausbruchs ein ideal passendes Thema. Denn es stellt an einem historischen Beispiel eindrucksvoll dar, wie Entwicklungen nicht auf ein Land begrenzt bleiben“, erläutert Peter Soliman, Geschäftsführer der ISR. Damals waren in dem Jahr ohne Sommer vielfältige Auswirkungen auf die verschiedensten Lebensbereiche zu beobachten. Zudem galt das Ereignis als eine Art Keimzelle der Romantik. Heute sind die gesellschaftlichen, kulturellen, politischen oder wirtschaftlichen Wechselwirkungen von Ereignissen in der Welt noch deutlich vielfältiger. „Eine Grundidee der ISR ist ja die international ausgerichtete Orientierung. Da passt ein intensives Engagement unserer Schule an dem Schumannfest mit diesem Schwerpunktthema ideal.“

In zahlreichen Projektgruppen haben über 100 ISR Schüler aus 40 Nationen teilweise bereits seit Ende 2015 an Projekten rund um das Schumannfest gearbeitet. Dazu gehören beispielsweise:

  • Schülerinnen und Schüler setzen im „Drama Club“ Spielszenen um, die Hunger, Verzweifelung und Angst in der Bevölkerung nach einem Jahr ohne Sommer zeigen. Diese werden am 28. Mai im Rahmen des Schumannfestes im Schloss Benrath präsentiert (*Habe ich das richtig verstanden?*)
  • Im Musikunterricht der 7. Klasse erarbeiteten die Klassen eine Präsentation über Musik und Musikstücke, deren Komponisten durch die Auswirkungen von Naturkatastrophen inspiriert wurden.
  • Schüler und Schülerinnen der 9. und 10. Klasse ließen sich im Kunstunterricht zu Gemälde, Installationen und andere Kunstprojekten inspirieren, durch Werke als Folge der Ereignisse des Jahres 1816 entstanden.
  • Schülerinnen und Schüler des „Movie Clubs“ zeigen ihre Filme über die Düsternis, Vergänglichkeit und Hoffnungslosigkeit in einem Jahr ohne Sommer,
  • In den 9. und 10. Klassen wurde in den gesellschaftswissenschaftlichen Fächern die Auswirkungen auf die Menschen, die Natur und das Klima im Jahr ohne Sommer untersucht.
  • In zahlreichen Klassen wurden gezielt Werke von Schriftsteller gelesen, deren Werke durch düstere und unerklärliche Geschehnisse inspiriert wurden.
  • Schülerinnen und Schülern der 9. und 10. Klasse schufen aus Pappe eine verlassene Küchen (The Abandoned Kitchen) - inspiriert durch die Arbeiten des Pop Art-Künstlers Claes Oldenburg.
  • Das Stadtmuseum präsentiert die Schumannfest-Ausstellung im kompletten Monat September.

Für ISR-Geschäftsführer Peter Soliman ist die Summe dieser Projekte sowohl ein eindrucksvoller Beleg für die Kreativität und die Leistungsfähigkeit der ISR-Schülerschaft als auch ein gern geleisteter Beitrag für das Schumannfest: „Für uns ist diese Unterstützung eine Selbstverständlichkeit. Denn ein solches herausragendes Projekt ist wichtig für die gesamte Region.“

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